Teilen Veröffentlicht am 02.02.2012 um 17:59 Uhr
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Apple muss sich aktuell mit massiver Kritik verschiedener Medien im Zusammenhang mit den schlechten Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter in den Zuliefererfirmen auseinandersetzen. So berichtete die New York Times bereits über das Unternehmen Foxconn, das bekanntlich Apple-Produkte im Auftrag herstellt. Um den Arbeitern in China zu helfen, gründete die Menschenrechtsorganisation SumOfUs nun eine Petition und fordert zugleich die Produktion des neuen iPhone unter humanen Bedingungen für die Menschen.
Wie man auf der Webseite der Organisation lesen kann, wird das Beispiel einer jungen Arbeiterin angeführt, die eine 12-Stunden-Schicht ableisten muss. Außerdem wird von den Explosionen und den Suiziden in den Foxconn-Fabriken berichtet. Taren Stinebrickner-Kauffman, eine Verantwortliche von SumOfUs, rechnete in einem Interview mit der Washington Post vor, dass Apple den Preis des iPhones um lediglich 65 US-Dollar anheben muss, um den chinesischen Arbeitern ein Gehalt auf US-Niveau zahlen zu können. Außerdem würde es SumOfUs begrüßen, wenn die Fabriken der Apple-Zulieferer offen für unabhängige Prüfungen wären. Eine Erhöhung des Schutzes in den Fabriken für die Arbeiter merkt Stinebrickner-Kauffman ebenso an. Sie meint, dass Apple auch in diesem Punkt mehr Wert auf die Arbeiter als auf die Gewinnspanne legen sollte.
Die Menschenrechtsorganisation konnte bereits über 50.000 Einträge in der Online-Petition erfassen. Hier werdet Ihr direkt zur Webseite von SumOfUs weitergeleitet, wenn Ihr euch auch eintragen wollt.
(via) |
Teilen Veröffentlicht am 01.02.2012 um 04:51 Uhr
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Apple hat nun einen neuen Verantwortlichen für den Chefposten der Retail Stores gefunden. Die seit November 2011 unbesetzte Stelle nimmt demnach ab April 2012 John Browett ein, der von der britischen Elektronikkette Dixons Retail zum IT-Konzern aus Cupertino wechselt.
Apple erklärte am 31.Januar 2012, dass man in dem bisherigen Vorstandschef des britischen Unternehmens endlich Ersatz gefunden habe. Außerdem wandte sich John Browett an den Apple-CEO Tim Cook und gab bekannt, dass er ab April 2012 kontinuierlich daran arbeiten wird, die Ausbreitung der Apple Retail Stores auf der ganzen Welt voranzutreiben. Als Vorstandschef einer britischen Elektronikkette bringt Browett zweifellos genügend Erfahrung ein, sodass es nicht verwundert, dass Tim Cook sehr froh über dessen Zusage ist. „Wir freuen uns, dass John zu unserem Team gehören wird“, meinte der Apple-Chef. Damit wird er Nachfolger von Ron Johnson, der die Retail-Ladenkette des Unternehmens etablierte und sich Ende 2011 von Apple zurückzog.
Die Einzelhandelskette der Retail Stores ist ein ungemein wichtiges Geschäft für Apple. Ein Beleg hierfür sind die Umsatzzahlen des abgelaufenen Jahres. So konnte der erzielte Umsatz nämlich um satte 44 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 14,12 Milliarden US-Dollar angehoben werden. Da Apple bekanntlich über liquide Reserven in Höhe von rund 98 Milliarden US-Dollar verfügt, bleibt es abzuwarten, wie diese Mittel eingesetzt werden. Eine logische Konsequenz wären zahlreiche weitere Apple Retail Stores. |
Teilen Veröffentlicht am 01.02.2012 um 04:30 Uhr
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Apple konnte den Gerichtssaal im vorherrschenden Patentkrieg mit Samsung erneut als Sieger verlassen. Die Richter des Oberlandesgerichts Düsseldorfs bestätigten das Urteil der ersten Instanz zum Verkaufsverbot des Samsung Galaxy Tab 10.1. Dies hat zur Folge, dass das Samsung-Tablet hierzulande weiterhin nicht verkauft werden darf.
Samsung habe sich dem herausragenden Ansehen sowie dem Kultstatus des Apple iPads bedient, meint der Vorsitzende Richter Wilhelm Berneke in der Urteilsverkündung. Dem südkoreanischen Unternehmen wird demnach unterstellt, dass es gegen das Gesetz des unlauteren Wettbewerbs verstoßen habe. Insofern gilt das bereits in erster Instanz verhängte bundesweite Verkaufsverbot des Galaxy Tab 10.1 nach wie vor weiter. Eine Ausweitung des Urteils auf Europa lehnte das Düsseldorfer Landgericht jedoch ab. Nachdem gegen das Galaxy Tab 10.1 bereits im August 2011 ein Verkaufsverbot ausgesprochen wurde, reagierte Samsung und brachte ein optisch verändertes Modell mit der Produktbezeichnung 10.1 N auf den Markt. Diese Tablet-Variante von Samsung ist jedoch nicht von dem nun ausgesprochenen Urteil betroffen. Apple klagte jedoch nach dem Marktstart des 10.1 N nochmals gegen Samsung. Das Urteil in diesem Prozess wird am 09.Februar erwartet.
Samsung gab in einer Stellungnahme nach dem Urteil bekannt, dass der Verkaufsstopp keinerlei Auswirkungen auf das Unternehmen habe. Da man bereits mit dem Galaxy Tab 10.1 N einen Nachfolger am Markt etabliert hat, bedeutet dies demnach keine veränderte Lage im Handel. Dennoch bleibt es äußerst interessant, wie in der kommenden Woche in dem Fall entschieden werden wird. |
Teilen Veröffentlicht am 31.01.2012 um 12:32 Uhr
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Bringt Apple seinen OLED-Fernseher schon früher als erwartet auf den Markt? Angeblich ist der iTV schon im Mai 2012 erhältlich. Zudem gibt es weitere Gerüchte zu der Ausstattung.
Der Bericht von „Techno Buffalo“ schürt die Vorfreude auf den Apple Fernseher. Demnach bietet der iTV Sprachsteuerung, Gesichtserkennung, Bildschirmdiagonalen von bis 42 Zoll und eine iOS-Abindung. Dabei beruft man sich auf eine vertrauenswürdige Quelle eines großen Elektronik-Händlers, der das Vorserien-Modell als sehr dünn und natürlich wunderschön beschreibt.
Apple Fernseher mit Gesichtserkennung?
Weiter heißt es, dass Apple mit dem iTV den neuen Knotenpunkt im digitalen Lebensstil schaffen will, was nicht zuletzt durch eine perfekte Anbindung an andere iOS-Geräte erzielt werden soll. Neben der intelligente Sprachsteuerung im Siri-Stil kommt zudem auch erstmals das Thema der Gesichtserkennung ins Spiel. So soll der Apple Fernseher die Person vor dem Gerät wahrnehmen und entsprechend reagieren. Klingt schon sehr futuristisch...
Der iTV will dabei scheinbar aber auch für Drittanbieter seine Türen öffnen. Demnach soll über das von Apple offiziell lizenzierte Zubehör-Programm die Möglichkeit bestehen, digitale Geräte für den Haushalt mit der Kommando-Zentrale des Fernsehers zu verbinden. Klingt schon sehr futuristisch Part 2.
Apple: viel Zeit in iTV-Entwicklung investiert
Mit der Entwicklung der neuen Produktpalette habe sich Apple bewusst viel Zeit gelassen, damit am Ende auch alles perfekt läuft und aufeinander abgestimmt ist. Der Grund: Konsumenten kaufen im Vergleich zu Smartpones oder Computern weitaus seltener einen neuen Fernseher. Während erstere Geräte nicht selten nach ein bis drei Jahren gegen neue ausgetauscht werden, behält man seinen Fernseher in der Regel noch ein paar Jahre länger.
Apple Fernseher: Größe und Preis als einziger Nachteil?
Im Bericht von „Techno Buffalo“ wird zudem ein Vergleich der technischen Daten des iTV von Apple mit den bis zu 55 Zoll großen OLED-Geräten von Samsung oder LG angestrebt, die auf der Messe CES 2012 vorgestellt wurden. Demnach wird es zwar größere Fernseher auf dem Markt geben, dafür bietet Apple mit seinem neuen Fernseher den frühesten Verkaufsstart (angeblich Mai 2012), das lichtstärkste Panel, das schönste Design sowie die am best durchdachteste und logischste Lösung. Fraglich ist nur, was der iTV kosten wird. Wir dürfen gespannt sein...
[via]
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Teilen Veröffentlicht am 31.01.2012 um 08:48 Uhr
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Die Arbeitsbedingungen beim asiatischen Apple-Zulieferer Foxconn sind bekanntlich nicht die besten. Aufgrund dessen verwundert es nicht, dass die Kritik auch an Apple abfärbt und aktuell vor allem in den Staaten regelrecht hochkocht. Passend dazu äußerte sich die renommierte New York Times in einem ausführlichen Artikel zu den Begebenheiten bei Foxconn. Nun folgt eine zehnminütige Dokumentation, die der US-amerikanische TV-Sender CBS in das Internet stellte, die sich besonders den angemerkten negativen Arbeitsbedingungen bei Foxconn zuwendet.
Apple wird nunmehr von zahlreichen Medien vorgeworfen, dass es die Augen verschließt und die Umstände in Asien billigt, um weitere in aller Ruhe seine Produkte fertigen lassen zu können. Apple-CEO Tim Cook äußerte sich bereits zu den aktuellen Vorwürfen und meinte, dass sein Unternehmen auf jeden Fall dazu bestrebt ist, die Arbeitsbedingungen in den asiatischen Werken zu verbessern, um den Arbeitern ein angenehmeres Leben zu ermöglichen. Doch zugleich wirft die CBS-Doku ein erneut schlechtes Bild auf Apple, denn zu Beginn wird ein Zitat von Tim Cook gezeigt. Es heißt, dass Apple seinen Umsatz im abgelaufenen Rekordquartal hätte steigern können, wenn die Zulieferer in der Lage gewesen wären, mehr iPhones herzustellen. Insofern bedeutet dies, dass die Foxconn-Arbeiter noch mehr Überstunden leisten müssten, um diesen Forderungen gerecht werden zu können.
Die Dokumentation könnt Ihr euch auf der Webseite des amerikanischen TV-Senders CBS anschauen.
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Teilen Veröffentlicht am 27.01.2012 um 15:15 Uhr
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Noch dieses Jahr wird ein Apple Fernseher erwartet. Dabei will der IT-Gigant neue Maßstäbe setzen. Lässt sich der iTV mit einer Universal-Touchscreen-Fernbedienung steuern? Ein neues Patent spricht dafür.
In einem neuen Patentantrag beschreibt Apple, wie ärgerlich es für die meisten Nutzer ist, für verschiedene Gerätschaften wie TV, DVD-Player, Stereoanlage und Co. unterschiedliche Fernbedienungen zu haben oder alternativ eine meist komplizierte Universal-Fernbedienung zu nutzen. Zudem wird angeprangert, dass physische Knöpfe auf der TV-Bedienung Verwirrung stiften, wenn man eher selten benutzte Funktionen des Fernsehers oder anderer Geräte finden möchte.
Touchscreen-Fernbedienung bietet viele Vorteile
Apple sieht die Lösung in einer Touchscreen-Fernbedienung, die weit besser mit den Gerätschaften der Unterhaltungselektronik kommunizieren. Eine Verbindung könnte automatisch via WLAN oder Bluetooth hergestellt werden und anschließend wird die Fernbedienung vom Gerät mit der gewünschten Benutzeroberfläche des Herstellers versorgt. Auf dem „Hauptbildschirm“ der Multitouch-Fernbedienung könnte man sich die wichtigsten Funktionen anzeigen lassen und zudem hat man die Option, die Übersicht in Eigenregie zu konfigurieren. Auch das Anzeigen von Erläuterungen oder gar des ganzen Benutzerhandbuches auf der Fernbedienung wäre auf Wunsch umsetzbar.
iTV: Umschalten per Sprachbefehl?
Man darf davon ausgehen, dass Apple für seinen geplanten iTV eine Multitouch-Fernbedienung anbieten wird. Warum auch nicht? Schließlich lässt sich schon heute die Set-Top-Box Apple TV dank der App Remote via iPhone oder iPad bedienen.
Neben einer Touchscreen-Fernbedienung wird Apple wohl auch die Spracherkennungs-Software Siri beim iTV integrieren und hat hierfür ebenfalls schon einen Patentantrag gestellt. |
Teilen Veröffentlicht am 25.01.2012 um 13:35 Uhr
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Apple ist weiter auf Rekordjagd: So lassen sich die Ergebnisse der am Dienstag vorgelegten Quartalszahlen am besten zusammenfassen. Nie zuvor konnte Apple solche Umsätze und Gewinne verbuchen, wie im zurückliegenden Weihnachtsquartal. Die Verkaufszahlen von iPhone und iPad stechen besonders heraus.
Noch vor einem Jahr verdiente Apple im Schlussquartal 6 Milliarden Dollar. Dieser Nettogewinn hat sich nun auf rund 13 Milliarden Dollar Gewinn mehr als verdoppelt. Genauer gesagt entspricht das einer Steigerung um 118 Prozent.
Apple: iPhone-Verkäufe verdoppelt
Zugpferd ist und bleibt das iPhone, das allein im letzten Quartal 37,04 Millionen Mal verkauft wurde. Doppelt so viel wie noch im vorherigen Quartal. Somit ist das Apple Smartphone allein für 53 Prozent des Gewinns verantwortlich ist.

Aber auch das iPad und der iMac erzielten in Sachen Verkaufszahlen ein neues Allzeit-Hoch. Lediglich der iPod befindet sich auf einem absteigenden Ast und so verkaufte Apple im Vergleich zum ersten Quartal des letzten Jahres 21 Prozent weniger. Dennoch wurden damit die eigenen Erwartungen übertrumpft.
Apple Aktie schießt nach oben
Selbst für die Börsianer an der Wall Street waren die überragenden Quartalsergebnisse eine Überraschung. Mit solchen Rekordzahlen hatten sie nicht gerechnet. Zumal in Europa eine Rezension droht und das Wachstum in den USA noch immer schwach ist. Aber das scheint die Leute nicht wirklich davon abzuhalten, die wirklich nicht billigen Apple-Produkte in Massen zu kaufen. So schoss die Apple Akite nachbörslich um rund 8 Prozent in die Höhe.

Aber natürlich zeigte man sich auch bei Apple selbst angesichts der Rekordzahlen euphorisch. In einer Telefonkonferenz sagte der neue Konzernchef Tim Cook: "Wir freuen uns riesig über unsere herausragenden Ergebnisse und die Rekordverkäufe bei iPhones, iPads und Macs. Apples Momentum ist unglaublich stark und wir haben einige fantastische neue Produkte in der Pipeline."
Übersicht: Verkaufszahlen von Apple-Produkten im Q1/2012
+ iPhone: 37,04 Mio. + iPad: 15,43 Mio. + iPods: 15,4 Mio. + Mac: 5,2 Mio. (1,48 Mio. Desktion Macs; 3,72 portable Macs)
Weitere Informationen gibt es bei der „tagesschau“. |
Teilen Veröffentlicht am 25.01.2012 um 02:00 Uhr
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Die Tabletbranche konnte in den vergangenen Monaten mit einem starken Anstieg der Verkaufszahlen auf sich aufmerksam machen. Dass Apple mit dem äußerst beliebten iPad 2 nicht ganz unschuldig daran ist, kann man anhand der hohen Nachfrage nach dem Apple-Tablet feststellen. Eine US-amerikanische Studie beweist nun mithilfe der ermittelten Ergebnisse die Relevanz des Tabletmarktes zum gegenwärtigen Zeitpunkt. Demnach verdoppelte sich die Anzahl der Besitzer eines Tablets im Vergleich vom Dezember zu Mitte Januar in den Staaten. Knapp jeder zweite US-Bundesbürger besitzt laut der Studie ein Tabet-Computer.

Diese Zahlen sind aufgrund des geringen Zeitraumes des hohen Anstiegs besonders beachtlich. Betrachtet man nämlich den Verlauf, kann man feststellen, dass besonders das vergangene Weihnachtsgeschäft für das rasante Wachstum verantwortlich war. Aber die Gründe liegen vor allem im Detail. So sind es neben dem hochpreisigen Apple-Tablets auch die günstigen Einsteigergeräte aus dem Hause Amazon oder Barnes & Noble, die mit hohen Verkaufszahlen beeindrucken konnten. Der Preis steht hierbei im Fokus und spricht Käufergruppen an, denen das Apple-Tablet und vergleichbare Geräte anderer Hersteller schlicht zu teuer sind. Schließlich kostet beispielsweise das Kindle Fire Tablet des Online-Händlers mit 199 US-Dollar weniger als die Hälfte des günstigsten iPad 2. Aber auch in Deutschland ist die Branche weiter auf dem Vormarsch, was der Branchenverband Bitkom bereits im Dezember festellen konnte. Demnach verzeichneten Tablet-Computer zum besagten Zeitpunkt einen Anteil von 16 Prozent am PC-Markt. Tendenz steigend.
(via) |
Teilen Veröffentlicht am 25.01.2012 um 01:00 Uhr
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Apple lässt bekanntlich den Großteil seiner Produkte in Asien fertigen. Die Volksrepublik China beherbergt einige Fabriken der Zulieferer-Unternehmen des IT-Konzerns aus Cupertino und gilt zugleich als wichtigster Produktionsstandort für die hochwertigen elektronischen Erzeugnisse von Apple.
Weshalb dies der Fall ist, liegt auf der Hand. Nur existieren neben den äußerst günstigen Arbeitskräften noch weitere Vorteile, die für China sprechen. So erzählte ein ehemaliger Manager von Apple der renommierten New York Times, dass sein früherer Arbeitgeber vor allem wegen der Flexibilität der Produktion in China herstellen lässt. Die Zulieferer reagieren demnach innerhalb kürzester Zeit auf Änderungswünsche, was zum Beispiel in den USA nicht möglich wäre, wie es heißt. So ist es die Geschwindigkeit, mit der die Chinesen ans Werk gehen. Laut dem Ex-Apple-Manager könne keine US-amerikanische Fabrik in dem Punkt mithalten. Als Beispiel wird die Phase kurz vor der Veröffentlichung des ersten iPhones angebracht. Steve Jobs soll einen Prototypen des Kult-Smartphones über einen längeren Zeitraum genutzt und diesen mit seinen Schlüsseln in seiner Tasche getragen haben. Dadurch zerkratzte der Touchscreen-Bildschirm des iPhones stark, sodass der Apple-Mitbegründer ein resistentes Display forderte, das im iPhone der ersten Generation zum Einsatz kommen sollte. Als Zeitfenster veranschlagte der launische Apple-CEO damals nur sechs Wochen, da die Vorstellung des Apple-Smartphones nahte. Im Zuge dessen flog ein Apple-Manager sofort nach China zum Zulieferer Foxconn und ließ das Display entwickeln. Innerhalb kürzester Zeit wurde dabei eine Tagesproduktion von 10.000 Apple-Smartphones erreicht, was in einem anderen Land nicht möglich gewesen wäre.
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