| Apple A4-Prozessor auch in nächster iPhone-Generation verbaut? |
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Teilen Veröffentlicht am 31.01.2010 um 21:05 Uhr
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Im kürzlich enthüllten Apple iPad werkelt, wie im Vorfeld bereits erwartet, der hauseigene Apple A4-Prozessor. Die eigene Chipfertigung kaufte man sich im Jahr 2008 mit P.A. Semi ins Unternehmen ein. Der eigene Chip ist Symbol einer gewissen Unabhängigkeit und Kontrolle, die man zum eigenen Vorteil ausnutzen möchte. Größte Herausforderung für Apple dürfte dabei sein, mit der Konkurrenz Schritt zu halten. Die Konkurrenz schläft nicht, wie zum Beispiel Intel mit dem Intel Atom Prozessor oder Marvell mit modifizierten ARM-Prozessoren.Der A4 taktet nach Angaben von Steve Jobs mit 1 GHz und ist in der Lage 720p-HD-Material wiederzugeben. Eine hohe Leistungseffizienz begünstigt darüber hinaus das Durchhaltevermögen, nach eigenen Angaben sind zu 10 Stunden Akku-Laufzeit möglich. Detaillierte Informationen liegen bisher nicht vor. Insider und Analysten sind sich indes einig, dass der A4 auf dem ARM-Prozessor basiert. Das iPad teilt mit dem iPhone eine Vielzahl von sowohl äußerlichen als auch inneren Merkmalen bzw. Charakteristika. Ein A4 Prozessor ist leistungsstark und bleibt dabei leistungseffizient. Das Verhältnis von Leistung/Effizienz ist Apple sehr wichtig. Bereits im iPhone werkelt derzeit ein ARM-Prozessor von Samsung, der nach den obigen Kriterien ausgewählt wurde. Nathan Brookwood, seines Zeichen Analyst bei Insight 64, rechnet mit einem Einsatz im zukünftigen iPhone. Der A4 ist für portable Produkte konzipiert, basiert überdies ebenso auf der ARM-Technologie. Deshalb ist dieser wohl mit Abstand der interessanteste Kandidat für die nächste iPhone-Generation. „Es besteht kein Grund, weshalb ein solcher Chip, nicht auch im iPhone verbaut werden sollte.“, so Brookwood Apples Prozessor macht bisher eine sehr gute Figur, was Geschwindigkeit und Leistung angeht. Anwendungen öffnen sich augenblicklich, zudem funktioniert der Wechsel in den Landscape-Modus ohne Verzögerung in Sekunden. Zumindest ließ sich das aus ersten Hand-Ons und der Keynote am vergangenen Mittwoch herauslesen. Detaillierte Praxiserfahrungen können erst nach Launch folgen. Im iPhone könnt der A4 in einer abgeschwächten Form verbaut werden, die dennoch einen deutlichen Leistungssprung gegenüber den Vorgängermodellen mitbringen und dank Untertaktung nochmals das Durchhaltevermögen ausweiten würde. Ob Apple den A4 in die kommenden iPhone-Generation verbauen wird, muss sich wohl wie üblich zur WWDC 10 im Juni zeigen. Seit 2007 aktualisierte Apple jedes Jahr das iPhone, angefangen beim iPhone 1G, iPhone 3G und aktuell dem iPhone 3GS. Bleibt nur noch, abwarten und Tee trinken. Quelle: PCworld.com
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