| Was verdient Apple eigentlich am Apple iPad? |
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Teilen Veröffentlicht am 02.02.2010 um 23:57 Uhr
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Das Apple iPad sorgt seit der Enthüllung am vergangenen Mittwoch für jede Menge Medienrummel. Während die eine Partei unbedingt ein iPad nach Launch im März/Juni haben möchte, lästert die andere munter über die schlechten Aspekte. Vorneweg dessen Vermutungen beruhen auf Schätzungen! Analyst Brian Marshall von Broadpoint Amtech beschäftigte sich derweil mit der Berechnung der voraussichtlichen Gewinnmarge. Apple verkauft das iPad in den USA ab 499 US-Dollar. Die Produktionskosten für das preisgünstigste Modell ohne UMTS belaufen sich nach seinen Berechnungen auf 270,50 US-Dollar, zu diesen müssen noch rund 20 US-Dollar Wartungskosten innerhalb der Garantiezeit mit einberechnet werden. Ohne Vertriebs- und Entwicklungskosten mit einzubeziehen ergibt sich eine Gewinnmarge von 42,9 Prozent. Apple erzielt auf diese Weise einen sehenswerten Gewinn von 208 US-Dollar pro 499-Dollar-iPad. Wie nicht anders zu erwarten war, ist das 9,7-Zoll IPS-LCD-Display mit 100 US-Dollar die teuerste Komponente. Dahinter ordnen sich Flash-Speicher und Aluminiumgehäuse für jeweils 25 US-Dollar und 15 US-Dollar für den Apple A4-Prozessor ein. Was dagegen nicht sonderlich verwunderlich ist, dass Apple sich die UMTS-Komponente teuer bezahlen lässt. 16 US-Dollar kostet die UMTS-Komponente, der Preisaufschlag liegt allerdings bei dreisten 130 US-Dollar. Womit sich hier eine Gewinnmarge von sagenhaften 52 Prozent ergibt. Wenn das Mal kein lukratives Geschäft für Apple ist. Ein weiteres Beispiel: Das iPad mit 32 GB und WLAN kostet 599 US-Dollar, verursacht "nur" Produktionskosten von 316 US-Dollar. Das baugleiche UMTS-Modell kostet 729 US-Dollar, verursacht jedoch nur minimal mehr Produktionskosten, nämlich 332 US-Dollar. Hier zeigt sich ein ordentlicher Gewinn von fast 400 US-Dollar beim UMTS-Modell. Insbesondere hierzulande rechnet man mit einer 1:1-Umrechnung der Dollar-Preise in Euro-Preise. Wodurch Apple in Europa nochmals saftig oben drauf verdient. Marshall geht davon aus, dass rund 7 Millionen iPads im Jahr 2010 verkauft werden. Ezra Gottheil, seines Zeichen Analyst, spricht dafür als kleinen Trost von einem relativ großen Korridor für Preissenkungen. Sollte die Konkurrenz Druck machen, so kann Apple die ohnehin aggressive Preisstruktur nochmals zuspitzen, sodass der Kunde die Qual der Wahl zwischen Netbook und Apple iPad hat. Genaue Angaben zu den verbauten Hardware-Komponenten kann man erst nach Launch machen. Offensichtlich ist jedoch, dass Apple eine sehr hohe Gewinnmarge beim Apple iPad anstrebt und auch verzeichnet. Quelle: Computerworld
Abgegebene Kommentare (4)RSS feed Kommentare...
@DeineMudda: sehe ich genauso. wundert mich, dass aber diese eindimensionale sicht auf die dinge vorzuherrschen scheint.
viel interessanter ist doch..
.. wieviel Apple mit den Apps, eBooks verdient?
Das einzig fremde können Mp3s und evtl. Filme sein die drauf kommen, alles andere kommt aus iTunes oder dem AppStore! Die würden noch viel mehr Gewinn machen wenn sie das ipad zum Selbstkostenpreis verkaufen würden, an die große Masse. MilchmädchenOhne Vertriebs- und Entwicklungskosten mit einzubeziehen...Und mit Vertriebs- und Entwicklungskosten zahlt der Hersteller drauf? Sorry, aber was soll so eine Milchmädchenrechnung? Sorry, aber was du da als „Gewinn“ bezeichnest, ist keiner. Wenn der Aufwand für das iPad nur aus seinen Produktionskosten bestünde, hätten wir den schon längst. Auch von anderen Herstellern. Kommentar schreiben |
Die Vertriebs- und Entwicklungskosten bei dieser "Gewinn"-Berechnung nicht einzubeziehen ist ganz schön waghalsig...