Lufthansa & Airbus bringen das iPhone ins Cockpit PDF Drucken E-Mail

iphone-3gNicht nur große Verlagshäuser haben bereits die Vorteile des iPhone 3Gs im Unternehmenseinsatz festgestellt. Nun plant die deutsche Lufthansa und der europäische Flugzeugbauer "Airbus" eine Allianz zur Schaffung neuer Technologien. Diese Allianz soll sich maßgeblich damit beschäftigen, alternative Steuerungstechniken für große Passagierflugzeuge zu schaffen.

Lufthansa und Airbus haben im Zuge dessen nun einige der erfahrensten iPhone Developer rekrutiert. Gerüchten zurfolge soll dieses Team bereits über 30 Developer aufweisen. Apple soll für diese "technische Allianz" sogar zwei Developer aus Cupertino direkt nach Paris geschickt haben, um diesem Vorzeigeprojekt mit Wissen zur Seite zu stehen.

Das SDK steht im Fokus
Das neue iPhone 3.0 SDK bietet bekanntlich über 1.000 neue APIs. Lufthansa Techniker haben das neue SDK analysiert und Rücksprache mit Airbus gehalten. Nun soll das vermeintlich unmögliche Geschehen: Das iPhone soll künftig die Steuerungseinheit für die nachfolgende Generation des Airbus A380 bilden.

"Das iPhone SDK ist das weltweit fortschrittlichste der Welt. Insbesondere die Sicherheit des Betriebssystems ist für uns ein wichtiger Grund, um darauf hin zu arbeiten, mit dem iPhone OS große Passagiermaschinen zu steuern", so der EADS Pressesprecher Harald van Jokeling.

Dock im Cockpit
Um den Piloten die gesamte Administrierung eines Fluges zu erleichtern, sollen diese künftig über eine eigenen App ihre gesamten Flüge bis ins Detail planen können. Hierbei erhält der Pilot Zugriff auf Flugpläne, Wetterdaten und Co. Ist die Planung abgeschlossen, so steckt der 1. Kapitän des Fluges, das iPhone in das Dock im Cockpit des Flugzeuges um die Synchronisation zu starten. Zwar könnte dies auch via Bluetooth geschehen, doch man habe sich aufgrund der Akku-Laufzeit für das Dock entschieden. "So können wir auch bei Langstreckenflügen sicherstellen, dass die Steuerung des Airbus immer gewährleistet ist und nicht plötzlich der Akku schlapp macht", so der besagte Pressesprecher.

Push Notifiaction
Sollte es während eines Fluges zu Problemen kommen oder sich die Wetterlage erheblich verschlechtern, so erhalten die Piloten durch den neuen Push-Notification Dienst eine Meldung auf den Home-Screen und können dementsprechend handeln.

Ebenso soll das Kabinenpersonal über iPhones verfügen. Allerdings soll das iPhone hier nur zur Kommunikation zwischen den Crew-Mitgliedern genutzt werden. Möchte so z.B. einer der Piloten einen Kaffee, so erhält die Kabinen-Crew via Push Notification eine entsprechende Benachrichtigung.

Der iPhone Bewegungssensor im Airbus
Bekanntermaßen fliegen die großen Passagiermaschinen primär automatisch auf Basis des Autopiloten. Doch sollte die manuelle Steuerung doch mal benötigt werden, so kann der Pilot das iPhone aus dem Dock nehmen und den Bewegungssensor des iPhones nutzen. Dreht der Pilot das iPhone nach links, so würde das Flugzeug ebenfalls nach links fliegen.

Allerdings soll noch ein Szenario für Bauchschmerzen führen: Was passiert, wenn das iPhone ausversehen runterfällt? Dies könnte unter Umständen zu gravierenden Konsequenzen führen. Apple möchte nun seine "Accessories Hersteller" um eine Lösung bitten, um ein Herunterfallen des iPhones im Cockpit eines Airbus zu verhindern.

Wir sind also weiterhin gespannt ob Piloten schon bald Flugzeuge mit dem iPhone 3G steuern können.

 

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Abgegebene Kommentare (6)

RSS feed Kommentare
schöner aprilscherz
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nice try smilies/wink.gif
mceuskadi , 01 April, 2009
Hihi...
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Und die Flash-Unterstützung für Gewitter-Warnung kommt mit iPhone OS 3.1 ;-)
Tom , 01 April, 2009
...
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Hallo! 1. April smilies/smiley.gif
Jan Oelze , 01 April, 2009
Ich fliege selbst …
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Ich fliege selbst, und es ist absurd anzunehmen, dass auch nur irgend eine Schraube ohne Luftfahrtzulassung in ein Flugzeug eingebaut wird. Und für das iPhone und seine Software eine Luftfahrtzulassung zu bekommen, ist nahezu unbezahlbar.

Wir haben in unseren Flugzeugen Schalter mit Technik und Zuverlässigkeit der 60er Jahre. Ein einfacher Tropfen-Schalter kann so durchaus 250 Euro kosten. Bei Conrad kostet ein Tropfen-Schalter in Industriequalität, welche der Qualität der Original Ersatzteile haushoch überlegen ist, 2 … 3 Euro.

Und wer die Verhältnisse in der Luftfahrt kennt, der kann über so eine Meldung einfach nur den Kopf schütteln. Aber wie schon einer sagte: Nice try. Und ein Luftfahrt-Laie wäre vielleicht sogar darauf reingefallen. ;-)
Gerhard A. E. Uhlhorn , 01 April, 2009 | url
...
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okeeeeehh..... smilies/cheesy.gif
chris , 01 April, 2009
...
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Wieso? Bin auch Pilot und habe mich gestern wieder über meine Unmengen an Papier geärgert, die dann doch wieder nur veraltete Wetterinfos enthielten. Kam mein Purser mit seinem IPhone ins Cockpit und hatte die neusten Flugwetterinformationen drauf, da dachte ich mir: wieso haben wir sowas nicht standardmäßig im Cockpit. Ich geb Dir recht mit den Schaltern, aber ich denke die Meldung ist von Luftfahrtlaien geschrieben und es geht wahrscheinlich nur um ein sicheres Betriebssystem. Wenn das von Apple ist, wieso nicht? Vieleicht werden unsere Verkehrsmaschinen dann endlich mal Benutzerfreundlicher
Mike , 15 Juli, 2009

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