| Arbeitet Facebook an eigenem Webmail-Dienst? |
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Teilen Veröffentlicht am 18.02.2010 um 15:47 Uhr
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Facebook zählt mittlerweile über 400 Millionen Mitglieder weltweit. Neuester Geniestreich soll nach Angaben der amerikanischen Technik-Website TechCrunch, ein hauseigener Facebook Webmail-Dienst sein. Mehr Informationen dazu, findet ihr in diesem Artikel.
![]() Laut Facebook beherbergt das Soziale Netzwerk mittlerweile weit über 400 Millionen Mitglieder weltweit. Ursprünglich entwickelte Gründer Mark Zuckerberg mit einigen Studenten Facebook im Jahr 2004 für Studenten an freigegebenen Universitäten in den Vereinigten Staaten. Heute ist es weltoffen und erfreut sich nebenbei einer wachsenden Nutzerzahl, die unter anderem Anwendungen von Drittanbietern täglich verwenden, darunter z.B. so genannte Social Games wie Farmville. TechCrunch-Gründer Michael Arrington berichtet Anfang Februar unter Berufung auf vertraute Quellen, dass Facebook bereits seit einiger Zeit an einem neuen Produkt für die hauseigene Plattform mit Codenamen „Project Titan“ werkelt. Hinter diesem Namen soll sich ein eng mit Facebook verbundener Webmail-Dienst, ähnlich wie Web.de, Google Mail oder auch MobileMe. Facebook Mails können üblicherweise nicht nur über das Internet abgerufen werden, sondern können alternativ auch über POP oder IMAP auf das jeweilig gewünschte Endgerät übertragen werden. Wie es auch schon beim jüngst geöffneten Facebook-Chat der Fall ist, ist die sogenannte „Vanity URL“ automatisch auch der Email-Name - kurz: [NAME]@facebook.com. Nachrichten lassen sich bereits jetzt sowohl innerhalb von Facebook, als auch in eingeschränkter Form an aussenstehende Email-Freunde verschicken. Auf diese Nachrichten kann allerdings nur derjenige antworten, der Mitglied in der Facebook-Community ist. Facebook Mail soll wie ein herkömmlicher Webdienst, wie zum Beispiel Google Mail, funktionieren. Im Gegensatz zur Konkurrenz, dürfte Facebook-Mail äußerst attraktiv für viele Menschen sein. Denn hinter der Emailadresse verbirgt sich ein - hoffentlich - aktives Facebook-Profil. Ihr merkt, entwickelt man diesen Gedanken weiter, eröffnen sich zwar keine neu erfundene Kommunikation, aber zumindest eine innovative. Mit über 400 Millionen Mitgliedern dürfte Facebook darüber hinaus keine Probleme haben, den Konkurrenten weltweit Marktanteile abzujagen. Über die Enthüllung sind gegenwärtig noch keine Details vorhanden. Datenschützer in Alarmbereitschaft Datenschützer schlagen beim Thema Facebook seit einiger Zeit chronisch Alarm. Grund dafür ist ein minderwertiges Bewusstsein auf Seiten der Facebook-Macher, was den Datenschutz angeht. Facebook kopiert ohne Skrupel und ohne direktes Einverständnis Daten der Nutzer, darunter auch Emailadresse, die im Anschluss mit Facebook-Werbung nach und nach beschossen werden. Wenn Facebook keine Transparenz an den Tag legt, dann dürfte uns hier eine ähnliche Debatte erwarten, wie sie in den Medien bereits seit Wochen über Google ausgetragen wird. Stichwort ist Informationsmonopol. Quelle: TechCrunch
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